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  Heilpraktikerin
Alexandra Biemer

Güllgasse 17
35578 Wetzlar
Tel. 0 64 41 / 307 357 6
Mobil 01 52 /08 72 93 82
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Blutegeltherapie

   
 

Bei der Blutegeltherapie handelt es sich um spezielles Ausleitungsverfahren. Ausleitungsverfahren basieren auf der Ausscheidung eingelagerter Schlacken und anderer Schadstoffe über den Blutkreislauf. Die Besonderheit der Blutegeltherapie ist die einzigartige Wirkung des Speichelsekrets der Blutegel, welches beim Saugen des Blutegels in das Blut des Patienten abgegeben wird. Aufgrund ihrer Wirksamkeit und Verträglichkeit erfreut sich die Blutegeltherapie bei verschiedensten Erkrankungen steigender Beliebtheit.

Die Blutegeltherapie gehört zu den ältesten Heilmethoden der überlieferten Medizingeschichte. Erste Überlieferungen stammen aus Mesopotamien (ca. 3300 v. Chr.).

Anwendungsgebiete

Generell ist die Blutegeltherapie äußerst hilfreich bei allen Erkrankungen, denen Durchblutungsstörungen oder Entzündungsprozesse zugrunde liegen:

  • venöse Stauungen
  • Krampfadern (Varikosis)
  • oberflächliche Venenentzündungen (Thrombophlebitis)
  • Besenreiser
  • Hämorrhoiden
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Arthritis, Rheuma, Gicht
  • Chronische Nacken-, Schulter- und Rückenbeschwerden
  • Leberstau, Lymphstau
  • Blutergüsse
  • Migräne

Insbesondere bei Arthrose ist die Blutegeltherapie hervorragend dazu geeignet, die Schmerzen zu lindern und durch den Entstauungseffekt Schwellungen zu reduzieren. Häufig werden die durch Arthrose verursachten Beschwerden bereits nach der ersten Blutegelbehandlung spürbar gelindert.

Wie wirkt die Blutegeltherapie?

Im Speichel der Blutegel befinden sich 20 verschiedene Inhaltsstoffe.
Der Wirkstoff Eglin blockiert entzündungsauslösende Enzyme und wirkt dadurch Entzündungsprozessen entgegen. Daher dient Eglin als natürlicher Entzündungshemmer. Eglin hat eine schmerzlindernde Wirkung.

Der Wirkstoff Hirudin hat eine ganze Reihe von positiven Eigenschaften:
Indem es die Blutgerinnung hemmt, verhindert Hirudin die Bildung von Thrombosen und trägt dazu bei bestehende Thromben aufzulösen. Weiterhin wirkt Hirudin gefäß-krampflösend, was eine entstauende Wirkung zur Folge hat. Zudem stärkt Hirudin das körpereigene Immunsystem, indem es die Bildung von weißen Blutkörperchen (Leukozyten) fördert. Leukozyten sind die zellulären Elemente des menschlichen Immunsystems. Da Hirudin darüber hinaus auch noch den Lymphfluss beschleunigt kann der Körper die in der Lymphe enthaltenen Schadstoffe im Zuge des Ausleitungsverfahrens schneller ausscheiden.

Besonders effektiv wirkt die Blutegeltherapie in Verbindung mit der Akupunktur.

Ablauf der Blutegelbehandlung

Medizinische Blutegel sind sehr sensible und geruchsempfindliche Tiere. Die entsprechende Hautpartie sollte etwa drei Tage vor der Behandlung weder mit Seife gewaschen noch eingecremt werden. Zu Beginn der Blutegeltherapie wird der medizinische Blutegel mit Hilfe einer Pinzette auf den ausgewählten BlutegeltherapieHautbereich platziert. Damit der Blutegel an der gewünschten Stelle aktiv wird hält der Therapeut den Egel mit einem umgestülpten Glas in Position. Im Anschluss beginnt der Blutegel seine Arbeit indem er mit seinen winzigen Zähnchen in die Haut eindringt. Da der Egel sofort ein betäubendes Sekret abgibt, ist der Vorgang kaum zu spüren und mit einem Mückenstich vergleichbar.

Die Behandlung nimmt zwischen 30 und 90 Minuten in Anspruch. Ein Blutegel nimmt bis zu 10 bis 20 ml Blut auf und es kommen in der Regel zwei bis sechs Tiere zum Einsatz. Der Egel fällt von selbst ab, wenn er genug Blut gesaugt hat. Der Blutegel darf unter keinen Umständen gewaltsam entfernt werden darf, denn dabei könnten Teile des Kiefers in der Wunde verleiben, was zu einer Entzündung führen kann.

Die anschließende Blutung der Wunde ist erwünscht und sollte keineswegs unterbunden werden. Dadurch wird die Wirksamkeit erhöht und die Wunde von etwaigen Keimen befreit. Zum Abschluss wird die Wunde mit einem sterilen und lockeren Verband versorgt. Das Nachbluten dauert meistens nicht länger als 12 Stunden.

Nebenwirkungen

Häufig kommt es zu Nebenwirkungen, die in der Regel jedoch völlig harmlos sind: Blutergüsse rund um die Bissstelle, die innerhalb von wenigen Tagen vollständig verschwinden, Rötungen, Juckreiz und leichte Schwellungen bis zu 48 Stunden nach der Behandlung.
Wichtig: Nicht jucken, um eine Infektion der Wunde zu vermeiden.

Für wen ist die Blutegeltherapie geeignet?

Grundsätzlich ist sie für alle Menschen geeignet.
Die Behandlung sollte aber unter bestimmten Lebensumständen und vorhandenen Erkrankungen nicht angewandt werden. Bei der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten wie Marcumar, einem geschwächtes Immunsystem, Blutarmut (Anämie), überschießende Narbenbildung oder einer Schwangerschaft sollte von einer Behandlung abgesehen werden.

Die medizinischen Blutegel beziehen wir übrigens von einem regional ansässigen Züchter. Dies sichert kurze Transportwege.

Habe ich Ihr Interesse an einer Blutegeltherapie geweckt? Gerne stehe ich Ihnen für eine individuelle Beratung zur Verfügung.